Regulierung der Regierungen!
Helfen wollen wir gern! Aber bitte nachhaltig.
Mit Occupy Together artikulieren sich – weltweit - Bürger
gegen die Macht der Banken, d.h.
gegen die Privatisierung von Gewinnen bei Sozialisierung der Risiken.
Einfordern müssen dies aber die Regierungen!
Vergessen wir auch nicht, dass sich Regierungen in der Vergangenheit schamlos bei den Banken Geld liehen.
Es müssen heute politische Schritte folgen,
denn sobald 'das Schlimmste' vorbei ist, wird es morgen politisch unmöglich sein,
nachhaltige Regelungen gegen Schön-Wetter-Politik durchzusetzen.
Die Regierungen müssen ebenso wie die Finanzmärkte durch eine strenge Regulierung entwaffnet werden.
Die 'Sachzwänge', die alle treffen werden, stehen schon vor der Haustüre:
Reduzierung der Kita-Plätze, Pkw-Maut, usw...
«Fairness ist eine Voraussetzung für Zusammenarbeit»
Der Entwicklungspsychologe Michael Tomasello hat die Kooperation bei Menschen und anderen Primaten studiert.
Er hat einiges zu sagen über den Zusammenhalt in Zeiten der Finanzkrise und des Klimawandels.
[Mehr:
Süddeutsche Zeitung vom 2.12.2011]
Die Euro-Länder haben sich zur Einhaltung der 1997 (!) im Stabilitäts- und Wachstumspakt vereinbarten Kriterien verpflichtet:
«Die Geldpolitik [Europas] liegt in der Hand der Europäischen Zentralbank,
die Fiskalpolitik in der Hand nationaler Regierungen.
Die Politiker können kein Geld drucken. Aber sie können Schulden machen.
Deswegen haben wir auch kein großes Inflationsproblem,
dafür ein riesiges Schuldenproblem.»
[Tomáš Sedlácek,
tschechischer Ökonom, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, 4. Februar 2012]
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Ökologie ist keine Frage der Perspektive, kein Heilsversprechen, keine Ideologie, kein Dogma.
Ökologie ist Notwehr gegen Angriffe auf Lebensgrundlagen.
Wer sie als solche versteht, kann ideelle Grenzen überwinden.
Dann wirken auch die kleinen Schritte.
[Andrian Kreye. In: Süddeutsche Zeitung, 9.4.2011]
Wir haben ein Werk geschaffen, das die Pyramiden überdauern wird. Hätten die Neandertaler vor 30.000 Jahren Atomkraft genutzt, müssten wir noch heute aus deren "Endlagern" giftiges Wasser abpumpen. 100 Gründe gegen Atomkraft |
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Wohin fließt Ihr Stromgeld?
Wird sich ein Stromanbieter politisch
für die Förderung von Erneuerbare Energien
und die Verhinderung
von Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken einsetzen,
wenn er selbst noch an Atom- und Kohlestrom verdient?
Zeigen Sie dem Atomstrom und der Kohle die rote Karte !
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Seit Dezember 2005 sind alle Energie- versorgungs- unternehmen in Deutschland gemäß § 42 Energie- wirtschaftsgesetz verpflichtet, die Herkunft ihres Stroms anzugeben. |
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| Selbst ebenfalls von den Vorteilen und Zukunftschancen der erneuerbaren Energien begeistert? Beim Bundesverband Solarwirtschaft gibt's weiteres Argumentationzunder gegen die durchschaubare Bedenkenträgerkampagne der Atom-Lobby. Ein High-Tech-Standort muss vorangehen, wenn er seinen Lebensstandard auch seinen Kinder gönnt... |
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[gesehen an der Startbahn West] Auch heute beschlossen die europäischen Regierungen wieder, dass die ökologischen Kosten jemand anderes tragen soll. Für diejenigen, die so lange nicht warten wollen, gibt es atmosfair |
| Thomas Emden-Weinert | created: 2009/2/13, last changed: 2012/02/04 |