Regulierung der Regierungen!
Helfen wollen wir gern! Aber bitte nachhaltig. Mit Occupy Together artikulieren sich – weltweit - Bürger gegen die Macht der Banken, d.h. gegen die Privatisierung von Gewinnen bei Sozialisierung der Risiken. Einfordern müssen dies aber die Regierungen! Vergessen wir auch nicht, dass sich Regierungen in der Vergangenheit schamlos bei den Banken Geld liehen. Es müssen heute politische Schritte folgen, denn sobald 'das Schlimmste' vorbei ist, wird es morgen politisch unmöglich sein, nachhaltige Regelungen gegen Schön-Wetter-Politik durchzusetzen. Die Regierungen müssen ebenso wie die Finanzmärkte durch eine strenge Regulierung entwaffnet werden. Die 'Sachzwänge', die alle treffen werden, stehen schon vor der Haustüre: Reduzierung der Kita-Plätze, Pkw-Maut, usw...

«Fairness ist eine Voraussetzung für Zusammenarbeit»
Der Entwicklungspsychologe Michael Tomasello hat die Kooperation bei Menschen und anderen Primaten studiert. Er hat einiges zu sagen über den Zusammenhalt in Zeiten der Finanzkrise und des Klimawandels.
[Mehr: Süddeutsche Zeitung vom 2.12.2011]

Die Euro-Länder haben sich zur Einhaltung der 1997 (!) im Stabilitäts- und Wachstumspakt vereinbarten Kriterien verpflichtet:

  1. Das Haushaltsdefizit darf maximal 3 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen.
  2. Die Gesamtverschuldung darf 60 % des BIP nicht überschreiten.
Euro-Länder erhalten günstigere Kredite. Deshalb sind sie anfälliger dafür, mehr neue Schulden zu machen. Auf diese Weise haben Deutschland und Frankreich 2003 die Glaubwürdigkeit des Stabilitätspakts zerstört.


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Ökologie ist keine Frage der Perspektive, kein Heilsversprechen, keine Ideologie, kein Dogma. Ökologie ist Notwehr gegen Angriffe auf Lebensgrundlagen. Wer sie als solche versteht, kann ideelle Grenzen überwinden. Dann wirken auch die kleinen Schritte. [Andrian Kreye. In: Süddeutsche Zeitung, 9.4.2011]



Wir haben ein Werk geschaffen,
das die Pyramiden überdauern wird.
Hätten die Neandertaler vor 30.000 Jahren Atomkraft genutzt, müssten wir noch heute aus deren "Endlagern"
giftiges Wasser abpumpen.
100 Gründe gegen Atomkraft

Wohin fließt Ihr Stromgeld? Wird sich ein Stromanbieter politisch für die Förderung von Erneuerbare Energien und die Verhinderung von Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken einsetzen, wenn er selbst noch an Atom- und Kohlestrom verdient? Zeigen Sie dem Atomstrom und der Kohle die rote Karte !

Anbieter Atomkraft* Erneuerbare
Energieträger
Verbrauchspreis
(Cent pro kWh)
Grundpreis
(€ pro Monat)**
Bundesdurchschnitt 25% 17%    
EnBW (2010) 47% 24%    
Yello Strom (2009) 47% 24% 25,97 11,03
E.ON Mitte 32% 29%    
GGEW (2009) 27% 25% 23,52 4,57
Vattenfall (2008) 25% 16%    
RWE (2009) 18% 3%    
Mainova (2009) 14% 36% 19,29 5,00
entega (2009) 0% 66% 24,42 7,92
Elektrizitätswerke Schönau (2009)*** 0% 95,9% 23,90 6,90
Greenpeace Energy 0% 100% 24,80 8,90
Lichtblick 0% 100% 23,64 8,95
Naturstrom 0% 100% 21,25 7,95
*...billiger Atomstrom - nur leider ohne Haftpflicht?!? Ob mit oder ohne Hausratsversicherung: im Fall einer Katastrophe lassen Sie Ihr kontaminiertes Haus auf eigene Rechnung zurück! Nur deshalb, weil Energieerzeuger nur mit 2,5 Milliarden € für die u.U. astronomischen Schäden einstehen müssen, »scheint« die Atomkraft billig. Erwarten Sie nicht auch, dass für risikante Wirtschaftsunternehmungen das Gleiche gilt wie für jeden, der sich hinter's Steuer setzt? Fordern Sie eine - in diesem Fall: weltweite - Haftpflichtversicherung! Mehr bei Gunter Dueck: Unverantwortlichkeit mit beschränkter Haftung, März 2011
*...wer Dreck macht, muss ihn auch selbst wegmachen?!? Was für Kinder gilt, gilt nicht für die Atomindustrie! Ihr ist vertraglich zugesichert, an der "Entsorgung" sogar noch verdienen zu dürfen. Diese Rechnung zahlt also auch derjenige Steuerzahler (bzw. dessen Kinder), der seinen Strom aus erneuerbaren Energien bezieht: panorama-Sendung 22.7.2010
**Tarife für PLZ 64546. Tarife können je nach Ort abweichen.
***Auch ohne Kohle. Investiert kräftig in EE und Kraftwärmekopplung. In Bürgerhand.
Seit Dezember
2005 sind
alle Energie-
versorgungs-
unternehmen
in Deutschland
gemäß § 42
Energie-
wirtschaftsgesetz
verpflichtet,
die Herkunft
ihres Stroms
anzugeben.




Selbst ebenfalls von den Vorteilen und Zukunftschancen der erneuerbaren Energien begeistert? Beim Bundesverband Solarwirtschaft gibt's weiteres Argumentationzunder gegen die durchschaubare Bedenkenträgerkampagne der Atom-Lobby. Ein High-Tech-Standort muss vorangehen, wenn er seinen Lebensstandard auch seinen Kinder gönnt...





[gesehen an der Startbahn West]
Auch heute beschlossen die europäischen Regierungen wieder, dass die ökologischen Kosten jemand anderes tragen soll. Für diejenigen, die so lange nicht warten wollen, gibt es atmosfair





Thomas Emden-Weinert created: 2009/2/13, last changed: 2012/02/04